Jeden Donnerstag 19.00 Uhr treffen sich junge Menschen, die Interesse an Politik und Diskussion haben, sich allerdings schon zu alt fühlen um in unserer Schülerjugendgruppe Aurora mitzuwirken.
Wir vertstehen uns als Plattform für Aktion und bei uns können sowohl Parteimitglieder, Mitglieder von Linksjugend['solid] und nicht-Mitglieder mitwirken.

Jeden Freitag 17.00 Uhr trifft sich im RedRoXX die Schüler_innenjugendgruppe Aurora, in der vor allem Schüler_innen gemeinsam politische Projekte diskutieren und Aktionen vorbereiten.
Derzeit findet als regelmäßiger Termin u.a. an jedem 1.Sonntag im Monat von 11-14 Uhr zum Soli-Preis ein leckerer Vegan-Brunch statt, zu dem interessierte Jugendliche herzlich eingeladen sind.
Am 5. Februar hat das Verwaltungsgericht in Dresden zugunsten der Neonazis entschieden: sie dürfen am 13. Februar zu Tausenden durch Dresden ziehen und die Geschichte verdrehen. Die Ordnungsbehörden unterlagen im Rechtsstreit. Die Anordnung keine Demonstration, sondern nur eine Versammlung zu genehmigen sei rechtswidrig.
Im Vorfeld des Aufmarsches fand in Jena ein Anschlag auf das Haus des Oberbürgermeisters statt. Siehe tinyurl.com/ylczg4y
Donnerstag, 11.02., 19:00 Uhr im offenen Jugendbüro RedRoXX, Pilse 29, Erfurt.
Steffen Dittes, Mitarbeiter der Lantagsfraktion der LINKEN, informiert über die Rechte als DemonstrationsteilnehmerIn, gibt allgemeine Demonstrationstipps und erläutert möglichen Umgang mit polizeilichen und juristischen Maßnahmen unter den Bedingungendes der neuen sächsischen Landesgesetzgebung, die die sächsische Landesregierung pünktlich zu den Protesten gegen den größten Naziaufmarsch Europas in Dresden verschärft hat. Daneben sind VertreterInnen von Dresden-Nazifrei für letzte Infromationen zu den Blockaden, deren Konzept und den aktuellen Stand angefragt.
Auf dem 2. Landesparteitag (1. Tagung) der Thüringer LINKEN wurde der Beschluss gefasst, zur intensiven Debatte zum innerparteilichen Diskurs zur Organisation und Zusammenarbeit Regionalkonferenzen durchzuführen. Dabei sollen nachfolgende Schwerpunkte diskutiert werden: Innerparteiliche Demokratie, Kommunikation und Vernetzung – Kommunikationsstruktur, Organisation zwischen Haupt- und Ehrenamt und Professionalisierung und Debatte zum Programm.
Anfang März 2010 wird die Diskussion in sechs Regionalkonferenzen begonnen. Die Grundlage bilden die "Thesen für die weitere Entwicklung der LINKEN zur Ausgestaltung einer linken Volkspartei in Thüringen" sowie vorbereitenden Thesenpapieren aus den Kreisverbänden.
Heute, am 28.1.2010, werden nach 3 Jahren die Verwaltungskostenbeiträge an Thüringer Hochschulen abgeschafft, nicht zuletzt auf Druck der Studierenden. Das zeigt, dass sich kontinuierlicher Protest "auszahlt". Mit dem Antrag auf die Festschreibung der Studiengebührenfreiheit in die Thüringer Verfassung fand die LINKE keine Mehrheit im Landtag. SPD, CDU und FDP lehnen das ab!
Linksjugend bekennt in Saalfeld Farbe gegen die Kriminalisierung der antifaschistischen Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch am 13. Februar in Dresden
Beim landesweiten Treffen der Linksjugend ['solid] zeigten 60 Anwesende ihre Standfestigkeit: Sie ließen sich mit den von Staatsanwaltschaft und Polizei kriminalisierten Plakaten gegen den Naziaufmarsch am 13. Feburar in Dresden fotografieren.
Zuvor hat die Polizei das Infobüro von Dresden-Nazifrei in der Dresdner Landesgeschäftsstelle der Linkspartei sowie einen den linken Red-Stuff-Shop in Berlin durchsuchte und Computer, Flyer und sämtliche Plakate beschlagnahmt und zuletzt die Internetdomain www.dresden-nazifrei.de zensiert. Nach der Kriminalisierung von zivilgesellschaftlichem Engagement gegen den größten Naziaufmarsch Europas geht die Mobilisierung in eine neue Runde!

Renate Licht (Landesvorsitzende DGB Thüringen), Bodo Ramelow (Fraktionsvorsitzender Die Linke im Thüringer Landtag) und Astrid Rothe-Beinlich (Vizepräsidentin des Thüringer Landtag) erklären:
“Das polizeiliche Vorgehen gegen das Aktionsbündnis „Dresden Nazifrei“ in Dresden und Berlin ist absolut unangemessen. In den Geschäftsstellen des DGB, der SPD, der Partei die Linke und Bündnis90/ Die Grünen in Thüringen liegen weiterhin die Mobilisierungsplakate, welche gestern den Anlass für Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen lieferten, zur Abholung bereit.
Wir mobilisieren gemeinsam weiter und lassen uns nicht in gute und böse Proteste spalten. Die polizeilichen Maßnahmen haben der Demokratie in Deutschland einen Bärendienst erwiesen, waren Wasser auf die Mühlen der Nazis und sind ein völlig falsches Signal.
Nicht die Kriminalisierung von Protesten gegen rechtsextreme und menschenfeindliche Organisationen, sondern das gemeinsame Agieren gegen deren Strukturen und Einstellungen steht für uns alle im Vordergrund. Deshalb werben wir auch und gerade jetzt um eine rege Beteiligung an den friedlichen Protesten am 13. Februar in Dresden und zeigen selbst vor Ort Gesicht.”

Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg!
Im letzten Jahr haben über 10.000 Menschen gegen den Naziaufmarsch demonstriert. In diesem Jahr wollen wir einen Schritt weitergehen. Wie in Jena, Köln und Berlin bereits erfolgreich durchgesetzt, werden wir uns auch in Dresden durch Aktionen des zivilen Ungehorsam mit Massenblockaden den Nazis entgegen stellen und sie blockieren. Dieses Ziel eint uns über alle sozialen, politischen oder kulturellen Unterschiede hinweg. Wir sind bunt und wir stellen uns dem braunen Mob in den Weg. Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Dabei sind wir solidarisch mit allen, die mit uns dieses Ziel teilen und dem Naziaufmarsch in Sicht und Hörweite entgegen treten wollen.
Nach Sperrung der alten Seite nun: www.dresden-nazifrei.com
SPENDEN Auseinander-setzen e.V. | Konto 4941151006 | BLZ 85090000